
Textile Entschlichtung
Plasma baut Schlichteschichten vor dem Waschen ab oder modifiziert sie. Ziel sind eine verkürzte Nassbehandlung, ein geringerer Chemikalienbedarf und reproduzierbare Saugfähigkeit ohne Beeinträchtigung der Gewebefestigkeit.

ATMOSPHÄRE · NIEDERDRUCK · ROTOPLASMA
EPCOTEC entwickelt Plasmaprozesse und Maschinen zur Aktivierung, Reinigung, Entschlichtung, Funktionalisierung und Beschichtung von Fasern, Garnen, Geweben und technischen Substraten.
Anwendung besprechen
UNSER LEISTUNGSUMFANG
Eine erfolgreiche Plasmaanlage ist mehr als ein Generator und eine Elektrode. EPCOTEC entwickelt die Oberflächenreaktion gemeinsam mit Warenbahnführung, Atmosphäre, Absaugung, Reinigung, Sprühauftrag, thermischer Behandlung, Automatisierung und dem umgebenden Produktionsprozess.
Erforderliche Oberflächenfunktion definieren, geeignetes Plasmaregime auswählen und ein messbares Behandlungsfenster bestimmen.
Kontinuierliche Behandlung von Rollenware und dreidimensionalen Bauteilen ohne Vakuumkammer.
Gleichmäßige Aktivierung, Reinigung und Funktionalisierung unter präzise geregelten Gas- und Druckbedingungen.
Plasmabehandlung mit Warenbahnführung, Sprühauftrag, Trocknung, Absaugung und Liniensteuerung synchronisieren.
Schlichte entfernen oder schwächen, Benetzbarkeit erhöhen und Fasern für Waschen, Färben, Beschichten oder Verkleben vorbereiten.
Validierte Pilotparameter in Elektroden, Generatoren, Sicherheitssysteme und Produktionsrezepturen überführen.

VOM LABOR ZUR PRODUKTIONSLINIE
Die Entwicklung beginnt mit dem Material und der geforderten Oberflächenfunktion. Laborversuche zeigen, ob Aktivierung, Reinigung oder Funktionalisierung technisch wirksam ist. Der repräsentative Pilot verknüpft anschließend die Behandlungsintensität mit Einwirkzeit, Arbeitsbreite, Geschwindigkeit, Temperatur, Atmosphäre und nachgelagerten Prozessschritten.
Erst nach dokumentiertem Leistungsnachweis und bestätigter Wiederholbarkeit definieren wir die industrielle Konfiguration. So wird vermieden, einen isolierten Laboreffekt zu skalieren, der realen Bahnspannungen, Verunreinigungen, Produktionsschwankungen oder dem Dauerbetrieb nicht standhält.
ANWENDUNGSFELDER

Plasma baut Schlichteschichten vor dem Waschen ab oder modifiziert sie. Ziel sind eine verkürzte Nassbehandlung, ein geringerer Chemikalienbedarf und reproduzierbare Saugfähigkeit ohne Beeinträchtigung der Gewebefestigkeit.

Kontrollierte Aktivierung erhöht die Oberflächenenergie, sodass Beschichtungen, Laminate, Druckfarben und Klebstoffsysteme textile und polymere Oberflächen zuverlässiger benetzen und daran haften können.

Plasmaaktivierung und Sprühauftrag mit geringer Auftragsmenge können Flottenaufnahme und Trocknungsaufwand reduzieren. Die Prozesschemie lässt sich für Benetzung, Feuchtemanagement oder wasserabweisende Eigenschaften auswählen.

Die Oberflächenaktivierung verbessert Benetzung und chemische Zugänglichkeit vor dem Färben oder Drucken. EPCOTEC stimmt Plasmadosis, Sprühauftrag, Dämpfen, Waschen und Trocknen als durchgängige Prozessroute ab.

Atmosphärische und Niederdrucksysteme ermöglichen die Aktivierung und Funktionalisierung von Geweben, Maschenwaren, Vliesstoffen und Verbundstrukturen für anspruchsvolle technische Anwendungen.

Plasma kann Filtermedien, Membranen und Verstärkungstextilien für Beschichtung, Verklebung und Funktionsschichten vorbereiten, ohne die Volumeneigenschaften des Substrats zu beeinträchtigen.
DAS EPCOTEC PROJEKTPRINZIP
EPCOTEC betrachtet den Pilot nicht als kleine Demonstrationsmaschine. Er ist die technische Nachweisbasis für die industrielle Plasmalinie. Der Pilot muss die entscheidende Physik und die Produktionsschnittstellen abbilden: elektrisches Feld, Elektrodengeometrie, Behandlungsspalt, Gas- oder Luftstrom, Oberflächendosis, Substratgeschwindigkeit, Bahnspannung, Feuchte, Temperatur, Absaugung und nachgelagerte Verarbeitung.
Jedes Projekt beginnt daher mit einem definierten Produktziel und endet mit einer dokumentierten industriellen Auslegungsgrundlage. Muster, Betriebsdaten und Qualitätsergebnisse werden miteinander korreliert, bevor in die volle Arbeitsbreite und Produktionskapazität investiert wird.
Wir überführen das geforderte Ergebnis – Benetzbarkeit, Haftung, Entschlichtungswirkung, Beschichtungsaufnahme, Beständigkeit oder Filtrationsleistung – in messbare Abnahmekriterien.
Faserchemie, Konstruktion, Ausrüstung, Verunreinigung, Feuchte, thermische Grenzen und Liniengeschwindigkeit bestimmen, welcher Plasmamechanismus und welches Handhabungskonzept realistisch sind.
Elektrodengeometrie, Generatorleistung, Gas oder Atmosphäre, Behandlungsspalt, Einwirkzeit, Zugspannung, Absaugung und nachgelagerte Schritte werden in einer zweckgerichteten Pilotanlage zusammengeführt.
Eine strukturierte Versuchsmatrix ermittelt Qualität, Wiederholbarkeit, Betriebsgrenzen, Energiebedarf, Sicherheitsanforderungen und das Verhalten bei üblichen Produktionsschwankungen.
Validierte Dosis- und Übertragungsbeziehungen bilden die Grundlage für Arbeitsbreite, Anzahl der Behandlungszonen, elektrische Leistung, Geschwindigkeitsbereich, Steuerung und Schnittstellen.
EPCOTEC begleitet Montage, Rezepturübertragung, Bedienerschulung, Abnahmeversuche und Hochlauf, bis die vereinbarten Produkt- und Prozesskriterien nachgewiesen sind.
PLASMAENTSCHLICHTUNG IM BETRIEB
Das Video dokumentiert das Verhalten des textilen Substrats während der Plasmaentschlichtungsversuche. Es ergänzt Laborwerte durch praxisnahe Nachweise zu Materialzuführung, Behandlungsgleichmäßigkeit und kontinuierlicher Handhabung.

IHR MATERIAL · UNSER PROZESSWEG
Senden Sie uns Angaben zu Substrat, bestehender Produktionsroute, geforderter Funktion, Arbeitsbreite und Zielkapazität. Unser Engineering-Team definiert den sinnvollsten nächsten Schritt – vom gezielten Materialversuch über eine repräsentative Pilotkampagne bis zur industriellen Integrationsstudie.
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